Mittwoch, 15. November 2017

Man funktioniert, wie auf Ritalin

Keine Ahnung, wie es mir geht, aber man funktioniert und das wiederum ist ja gut, denn wenn es einem gut geht müssen positive Gefühle vorhanden sein und bei mir ist es eher so: *schulterzuck*, weder glücklich noch traurig. Diese Neutralität (oder Gleichgültigkeit) finde ich gar nicht mal so schlecht. Diese wird jedoch aufgehoben, wenn ich mir 'was kaufe -  erstes Gehalt vom Uni-Job war da *yay* - und diesen Monat habe ich mir besonders viel bestellt. Angefangen von Klamotten, Schuhen, Manga bis hin zu Decoden wurde jeder Bereich bedeckt.

Mein Geld ging auch für's Feiern drauf, obwohl das total spontane Aktionen waren. Zuerst vor Halloween zum Nachbarschaftsort gefahren und Anfang des neuen Monats im ponyhof gelandet, obwohl meine Freundin und ich doch nur etwas trinken wollten auf dem Martinsmarkt, wo ich die nächsten zwei Tage darauf samstags und sonntags arbeiten musste. An der Bushaltestelle meldete sich die Vernunft:"Yume, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, nach Hause zu gehen. Du brauchst paar Stunden Schlaf und willst fit für die Arbeit sein!".
Doch was geschah: Ich folgte meinen Leuten/ hatte Schmerzen an den Füßen, aufgrund meinen neuen Plateauschuhen, weshalb ich auch weniger tanzen konnte/ ich habe gefroren, darum chillte ich kaum auf der Terrasse vom Ponyhof/ ich habe zu Beginn mir irgendeinem Typen auf Englisch gebabbelt, der mich gleich ansprach, als meine Freundin, uns Bier kaufte/ viele gaben mir den Auftrag oder den Hinweis, dass ich doch auf meine Freundin mehr achten solle/ die Türsteher waren cool/ etwas hat doch mehr geschoben, als ich dachte, weshalb ich mich erstmal hinsetzen musste; normalerweise haut mich nichts um *lach*/ um 8 Uhr war ich zu Hause/ ich habe nicht geschlafen/ erschien um 12 Uhr auf der Arbeit/ arbeitete bis 18 Uhr die ganze Zeit draußen / zum Glück kam ich auf die Menschen klar/ Zigeunerwurst und Mandeln waren sehr lecker.

Ich bin wirklich froh, dass ich das ganze durchgezogen habe, doch in der neuen Woche bemerkte ich, dass mein Körper Erholung braucht, indem ich im Bus oder nach der Uni kurz penne, obwohl ich das echt nicht machen soll.
An einem Mittwoch - an meinem freien Tag, neben Sonntag - war ich gezwungen zu schlafen, da ich einen Hexenschuss erlitt, als ich aufstand und hustete.
Ich so:"Meh, aufstehen *hust hust* KYAAAAAAAAH." *unterer Rückenbereich zieht sich zusammen* Yume rollt sich verkrüppelt wie 'ne Raupe zusammen*.
Laufen tat weh/ das Reden schmerzte auch/ Atmung stockte ab und zu. Ich hätte im Liegen Pokemon zocken können, oder auf insta & Co. rumgurken können, aber die Schmerzen beeinflussten meine Laune negativ, die ich wiederum versuchte, wegzuschlafen:"Ich schlafe jetzt so lange, bis der Tag vorbei ist".
 Am nächsten Tag haben die Schmerzen nachgelassen. Etwas ausgeruhter, aber irgendwie unausgeglichen. Irgendeine Leere versuche ich zu kompensieren, dies wird beobachtbar, wenn ich einen unendlichen Appetit habe und ich mehr oder weniger einen Schokoriegel angemessen kultiviert zelebrieren kann. Und dies hat zur Folge, dass mein Stoffwechsel streikt. Auch wenn ich mich träge fühle, begebe ich zur Uni, sogar auch an Samstagen. Ich schlafe in den Sitzungen nicht ein, sondern mache aktiv mit. Es bewegt mich, doch es belebt mich nicht.


Heute an meinem freien Tag konnte ich mich mal entspannen. OMG als ich Pokemon Gold zockte spürte ich richtig, wie aus Grau Gold wird ('Roche - vergoldet den Moment' lol).
Um zum Ausgangspunkt zurückzukommen: Doch mir geht es (jetzt !) ganz gut. Meine neue schwarz / violett Haarfarbe hat auch einiges dazu beigetragen! Ich blicke gefasst auf die bevorstehende Zeit. Ich freue mich, wenn die Weihnachtsmärkte eröffnet sind, dann trinke ich gediegen einen Glühwein zwischen den Seminaren & Co.


Bilder der letzten 3 Wochen:

Schwarkopf Brilliance 903 "Absolut Violett"

 Ergebnis
vorher - nachher

VKS FTW

Black Monday

Noch vor der neuen Haarfarbe

Mit neuer Farbe <3
Neues Tagebuch (Nummer 42) und neues Washi Tape Band zum Verschönern
Oh, Nummer 42 ! Antwort auf den Sinn des Lebens. Ich habe meinen Sinn im Leben nun erreicht.
Ich wünsche mir, schöne Momente in diesem Tagebuch festhalten zu können </3

Mein Kleiderschrank wurde auch - zum Teil - aktualisiert *klick*, doch ich möchte paar Bilder erneuen (fck Belichtung -.-).

Freitag, 27. Oktober 2017

Wenn man zu den alten Hasen und Playbunnies gehört


Ich liebe den Oktober. Das war so ziemlich mein Glücksmonat in den letzten Jahren gewesen und auch dieses Jahr war der Oktober bunt gemischt und verpackt.
Zweimal war ich mit meiner Freundin im Ponyhof gewesen (The Growing, Wir sind anders).
("Meine" Freundin weist nicht auf eine Beziehung hin, sondern ich mag lieber "meine" schreiben  anstatt "eine Freundin", denn das klingt so nach "eine/r von vielen" und unbedeutend).
Wiedermal war es chaotisch, wenn wir zu zweit unterwegs sind. Entweder wir verlieren uns oder unsere Handys/ lassen Sachen liegen/ wissen nicht, wann wir wohin fahren etc. Ich mag das. Wenn einmal alles reibungslos läuft, muss das zelebriert werden *lach*.


Es war auch mal wieder schön bei 'nem Kollegen zu aftern/ chilln, der mir in meiner perspektivlosesten Zeit (Sommer 2015) irgendwie "Halt" gegeben hat. Auf diese Zeit blicken wir beide aber gerne zurück, vergießen von der Nostalgie ergriffen ein Tränchen, während wir gegenseitig in unsere überrollten Gesichter schauen (das war ein langer epischer Satz *lach*).

Dieser Monat hatte noch das neue Semester anzubieten, d.h. viele "Erstis" (Erstsemester) treiben verwirrt ihr (Un)wesen; Blick gerichtet gen Karte, Rucksack voll gepackt und immer schön alles notieren. Natürlich ist das von mir ein bisschen überspitzt dargestellt, aber ich war echt verwirrt, als ich kurzzeitig zur Uni fuhr zwecks Arbeit und eine Horde WILDER POKEMON - *hust* - eine Horde Alkohol trinkender und laut brüllenden Erstis sah.
Ich war damals nicht so, denn bei meinem Studiumeinstieg habe ich die "Orientierungswoche" verpasst und allgemein hatte ich extreme Startschwierigkeiten (Wo ist das? Wie erstelle ich meinen Stundenplan? Welche Module muss ich belegen? Welche Vorlesungen? Seminare? CP was? etc.).
Ich habe auch lange gebraucht, um mit meinen Kommiliton*innen warm zu werden. Jetzt ist das ganze viel wärmer, man kann sich auch bei Namen ansprechen und stammelt nicht immer:"ey d-d-du".
Für mich ist es das 5. Semester und gehöre somit eher zu den alten Hasen oder "Playbunnies" (meine Witze sind so schlecht).
Das Tutorium, von dem ich im letzten Blogeintrag berichtet hatte *klick*, hat einen erfolgreichen Auftakt gehabt aus meiner Sicht. Voll süß, wie die Teilnehmenden motiviert mitmachen oder mich anlächeln *erröt*. 

Der Oktober gab mir geben Ende eine Erkältung. Ja, wie im letzten Monat bin ich schon wieder krank. Das ist wohl das Ergebnis eines Zusammenspiels aus Feiern und hey-mir-ist-gerade-echt-warm-ich-verbleibe-lieber-in-shorts-und-tank-top. Bin immer noch krank, aber es wird langsam. Es gab schon schlimmere Erkrankungen.

Ob der November mir ebenfalls eine Erkältung oder dergleichen schenken wird ? Alle guten Dinge sind drei. Ich werde jedenfalls im bevorstehenden Monat dreimal samstags Uni haben -.-. Ich mag diese gähnende Leere an Samstagen nicht und Freitagabends kann man dementsprechend nichts unternehmen. Auf den Martinsmarkt freue ich mich jedoch und auf "klanglos" mit meiner Freundin sowie auf Liquidität und den daraus resultierenden Optionen, was man sich alles kaufen und bestellen kann * _ *



"My Closet" wurde aktualisiert *klick* sowie
mein Youtube Kanal *klick*


Donnerstag, 28. September 2017

Auf und ab

Auf und Ab
Müde - wach
Erfolg - Misserfolg
Bestanden - Durchgefallen
Kaufen - Wegschmeißen
Zunahme - Abnahme
Hoffnung - Zweifel
Lust - Unlust
...
Diese Begriffspaare beschreiben die letzten 6 Wochen ganz gut. Besonders bezüglich meines Studiums ging manches schief, da sich ein Modul verändert hatte, wodurch sich die Prüfungsanforderungen geändert haben, weshalb meine 1,3 - Hausarbeit, die ich innerhalb 4 Tagen schrieb, völlig "umsonst" war. Dabei hatte ich meinen Dozenten gefragt, ob die Abgabefrist verlängert werden kann, da ich im KH und in der Psychiatrie war xd
-"Ja, kein Problem" lol.
Ich war echt unsicher, ob die Hausarbeit "soziologisch" genug ist, da ich - aus meiner Sicht - mehr pädagogische Fakten schrieb; um mich zu motivieren, träumte ich vor mich hin:" Wenn das eine 1,x wird ", - was es auch wurde - nur wird die Note nicht gewertet.
Nur die mündliche Prüfung zählt, doch an der konnte ich nicht teilnehmen, weil ich zwei Emails zu einem bestimmten Zeitpunkt hätte schicken müssen bzw. waren schließlich alle Termine vergeben.
Richtig bitter (*´;ェ;`*).


Naja, dafür hatte ich (endlich) richtige Semesterferien, in denen ich bislang nur alleine chillte.
Anfang des Monats besuchte ich mit einer Freundin das "Tanzinsel Open Air", welches zu Beginn richtig gut war bis ich starke Kopfschmerzen bekam, mein Handy sperrte und meine Freundin verlor. Irgendwie passiert mir sowas immer, wenn ich auf  Festivals bin, wie ein Kind, dass seine Eltern im Supermarkt verliert; GENAU SO FÜHLE ICH MICH DANN!(இдஇ; )
Trotz all dem, gefiel mir das Festival bzw. der "Spirit", ist schon besser als irgendwelche schmock-raves an der marginalen Gesellschaft. Es war süß, wie viele mich "SAILOR MOOON" nannten oder Fotos mit mir machen wollten *blush*.♡(灬´ㅂ`灬)




Danach wurde ich richtig krank, ging trotzdem-  nach über einem Jahr - in den "Ponyhof" zu "wir sind anders". Dieser Abend gefiel mir auch sehr gut, nur danach hatte ich richtig, richtig, richtig schlimme Laune. Paar Sachen hatten mich wohl getriggert, weshalb mein Herz blutete, aber ich war nicht traurig, nur so mega MEH "tötet mich"(ᗒᗩᗕ). Hab dann unter Hitzewallungen meinen Stundenplan für Uni gemacht und mich dann hingelegt; abends ging es wieder und der nächste Tag war so, als wäre nie was gewesen.
Seitdem habe ich auch nichts mehr in der Richtung gemacht. Ich werde zu alt für den Scheiß *lach*, aber morgen gehe ich wohl auf eine Goa-Hausparty. Ungewohnt, da ich echt jedem und allem absage. Seitdem ich das konsequent durchziehe - meinem Willen folge -, geht es mir richtig gut ! Ich bin weniger genervt oder frustriert; ja ich bin entspannt, aber manchmal klopfen doch die Zweifel an, wenn ich an frühere "Freundschaften" zurückdenke.
Was bleibt ist ein Gefühl von Verrat, Misstrauen, Unsicherheit, Abstoßung, Einsamkeit und (absoluten) Menschenhass, wenn ich hysterisch bin und zu viel gesoffen hab'. Deshalb suche ich mir nur noch Umfelder aus, wo ich mich wohlfühle bzw. trinke nicht (exzessiv). Das muss alles stimmig sein, sonst wird das eine mit dem anderen kompensiert und bäm - eig. mache ich mich gerade darüber ein bisschen lustig.

Mein Kopf muss so oder so frei bleiben - keine Zeit für "eh lass ma' chilln" (hängt auch von der anderen Person ab) -, da ich im kommenden Wintersemester neben meinem Studium als Tutorin arbeiten werde. Dank Internet läuft das alles mit Motivationsschreiben und Lebenslauf *praise the internet*.
Endlich mal was erreicht nach 2 Jahren. Das ist das, worauf ich zurückschauen will. Irgendwie haben mir die ganzen verschobenen / vernebelten Tage und Nächte nichts gebracht. Das ist nichts worauf man später "stolz" sein kann. Ok, solche Erlebnisse machen das Leben nicht ganz so langweilig, aber ich war damals zu nett gewesen.
 "Ich will nicht alleine hin!"
-"Ja, gut ich komm mit" -.-
"Gönnung", um es angenehmer zu machen, damit es schneller vorbei ist lol
Körperlich so im Arsch gewesen, korreliert super mit crippling despression, schläf'ste drei Tage durch.
Ehw, warum schreibe ich just darüber so leidenschaftlich ?
Weil ich zur "Erkenntnis" gekommen bin? Naja, andere können das gerne weiterhin machen, so wie ich mein Ding mache. grr
.
Und jetzt möchte ich mehr für Bildung investieren. Obendrein möchte ich eher was mit Studierenden unternehmen / reden kA. Mit meinem "Tandempartner" , mit dem ich die Seminare leiten werde, verstehe ich mich auch gut. Und ja, das heißt echt "Tandempartner*in".
Ich bin echt noch am struggeln, ob ich zusätzliche als studentische Hilfskraft arbeiten soll; eine Mail eines Dozenten hat mich angelockt, aber ich darf nicht zu überstürzten .-.

Meinen Kleiderschrank hier *click* habe ich aktualisiert.
Daneben bin ich am überlegen, eine Seite aufzumachen, wo ich Bilder reinstelle, die es nicht auf insta oder auf fb geschafft haben. Das sind pics, die dieser netten Gyaru oben drüber ähneln *lach*

  byeeee

Samstag, 12. August 2017

Lebensfreude

Ein bekanntes Feiergesicht meinte indirekt zu mir, dass ich "Lebensfreude habe", was mich zum Nachdenken brachte

Lebensfreude.
Lebensfreude ?
Le-bens-freu-de.
[Lebensfreude].
[Lebensreue].
Leben und Freude.
Freude am Leben

Ich würde eher abstreiten, dass ich "Lebensfreude" habe, dafür war ich zu lange - oder eher zu intensiv - pessimistisch und zum Teil depressiv gewesen.
Momentan bin ich gar nicht depressiv; fühle mich dennoch weder leer noch perspektivlos,
ich bin aber auch nicht lebendig oder voller Tatendrang.
Ich bin realistisch.
Nicht zu negativ, nicht zu positiv
denken,
bewerten,
handeln,
reflektieren
in Bezug auf die
Materie,
Umwelt,
Gesellschaft,
Persönlichkeit,
Welt.

Diese Einstellung impliziert keine Verleugnung dieses Wortpaares (positiv - negativ). Es ist vorteilhaft, wenn man beide Richtungen kennt, jedoch möchte ich nicht auf einer Position ewig verharren.
Ich könnte mir nie vorstellen ein "body-positive-lifestyle-good-vibes"-Mensch zu sein, die mit unzähligen Emojis ihre Lebe-deinen-Traum-Posts verfassen, um - so denke ich - viele likes und Aufrufe zu generieren, wodurch die Message, - welche zwar ankommt -, an Authentizität verliert.
Natürlich ist das Internet eine super Plattform, um sich selbst darzustellen, sich zu formen.
Dennoch mag ich solche Lifestyle-Positive-Vertreter*innen nicht bzw. das was sie darstellen (den Menschen und dessen Persönlichkeit kenne ich ja nicht).
Vielleicht könnte ich diese Personengruppe mögen, würde ich ein anderes Schema diesbezüglich bilden. Alles ist veränderbar.
Aber schön, wenn die ihr Ding machen; bestimmt mögen einige von ihnen meinen Brei nicht *lach*. Deshalb alles cool.

Zurück zur Lebensfreude.
Freude am Leben habe ich nicht, aber mein Leben ist auch kein Leiden. Mein Dasein friste ich jetzt nicht; das ist dann eher episodenhaft.
Wobei ich erwähnen muss, dass ich keine Ahnung habe, was Freude ist. Fühlt sich so fremd an bzw. ist diese positive Gefühlsregung nur temporär, zumindest bei mir.
Vielleicht gibt es Menschen, deren Grundzustand "Freude" ist, und durch externe Reize in "Euphorie" oder "Ekstase" temporär verändert wird.
Dieses pseudo Modell auf mich abgeleitet kommt zum Ergebnis, dass mein Grundzustand "neutral" ist oder eher schon fast nihilistisch.
Ich lasse es sein, Dingen bestimmte Werte zu zuschreiben, sodass ich selbst fast vergesse, welchen Wert ich habe.
Aus diesem Grund hat Leben für mich keinen Wert. Ok, ich mochte es noch nie, wenn Menschen sagten:"Das Leben ist aber so wertvoll! Geschenk *blabla*.
Das Leben mag "wertvoll" sein, weil man viel daraus machen kann, vor allem, wenn man die Zusammenhänge von außen und innen erkennt und versteht (man muss das ganze von einer Metaebene aus betrachten).
Uff, ich könnte mich noch an weiteren Gedankengängen erhängen (lol dat Wortspiel):
Was ist Leben ?
Leben wir zu selbstverständlich?
Oder existieren wir doch einfach nur und verwenden "Leben" als Euphemismus ?
...
Jedenfalls empfinde ich "Lebensfreude" gekoppelt mit spezifischen Dingen, was ich eben so mag, was mir so gefällt. Aktuell bereitet mir das Internet viel Freude (außer fb).
Verbringe einige Stunden auf insta & Co.
Es macht mir auch wieder Freude, YouTube Videos zu drehen und hochzuladen.
Auf Amazon schreibe ich gerne Kundenrezensionen oder lese mir solche von anderen durch.
Ich schaue mir diverse Mangas an die ich kaufen könnte, erstelle gleichzeitig die unterschiedlichsten Wunschlisten. Viele Ideen und Wünsche rauschen mir durch den Kopf:"Diese Klamotten brauche ich! Omg! Und diese Cardfight Vanguard Karten brauche ich für mein Deck! und in der Universitätsbibliothek:"Ich könnte nach dem und dem recherchieren und das und das lesen!".

Und ist Lebensfreude synonym mit Lebenslust ?
Lust ist für mich nochmal was KOMPLETT anderes.
Ich mag Lust. Jede Dimension von ihr
irgendwie,

aber das würde den Rahmen sprengen bzw. behalte ich meine Gedanken dazu gerne für mich :>
Genug (Samen-)Erguss.

Tschüss.

セーラームーン

Samstag, 5. August 2017

Und ploetzlich wachte ich im Krankenhaus auf

Hi

Zwar habe ich davon schon auf instagram berichtet, aber um diesen Blog strukturiert zu führen, möchte ich das Erlebte auch hier niederschreiben.

Dienstag. Um 6 Uhr stand ich auf. Machte mich zurecht, ging meine Lernzettel durch.
Zur Uni gefahren. Klausur "Psychologische Diagnostik" geschrieben (welche innerhalb von 4 Tage korrigiert wurde, während in meinem Schädel noch Lücken sind).
Unter'm Strich ein gutes Gefühl. Hoffentlich besser als eine 2,7. Bei einigen Fragen hemmte mich die Unsicherheit.
Nach der Klausur kaufte ich Wodka und Energy, womit es nach W. ging.
Nervös, neugierig gewartet.
Aufeinandertreffen.
Gechillt, getrunken, gute Gespräche geführt; nicht gelangweilt, wie es sonst zu 98% der Fälle ist, weshalb ich mich kaum mit Menschen treffe, was mit ihnen unternehme, deshalb tut es mir umso mehr leid, was nach 2-3 Stunden und X Wodka und X Cognac passierte.
Am HBF kurz auf Toilette gegangen.

Kontrolle verloren.
Oder eher doch kontrolliert außer Kontrolle?
Bin mehrmals hingefallen. Polizisten wurden auf mich aufmerksam. Ich glaube auch Passanten.
Mein Treffen habe ich wohl beschimpft, solle die Person sich doch verpissen.
Vermutlich wollte ich alles von mir wegstoßen, was ich mag, oder ich versuchte die Person zu zwingen, mich zu verlassen, so wie andere Menschen, die mich fallen ließen.
Oder ich wollte mein Treffen testen, mit der Hoffnung, dass die Person bleibt.
(Ähnliches war mir schonmal in milder Form passiert, dass ich aufgrund Wodka-E hyperventiliert bin und eine erdrückende Laune wahrnahm, weshalb ich zu meiner Begleitung sagte:"Lass mich einfach hier liegen und sterben!").
Wie ein hilfloses Etwas lag ich da zu Boden. Wie in einem Überlebenskampf fühlte ich mich: Jede*r, der mir helfen wollte war böse, deshalb habe ich wohl auch mit Suizid gedroht, um zu Provozieren, aber es war nicht meine Absicht, mir etwas anzutun. Ich hatte nicht das Bedürfnis zu sterben und habe mich auch nicht so gefühlt, als würde ich innerlich verrecken.
Ich wollte deren Reaktionen testen und sehen, und zeigen, wie groß mein Wahnsinn sein kann.
Das war eine Außenprojizierung meines Inneres. Ich erinnere mich noch vage, wie jemand mich am Rücken festhielt oder wie ich nach vorne renne und richtig heftig seitlich hinfalle. Flatsch !
Das muss für mein Umfeld bestimmt schlimm ausgesehen haben. Das geht nie wieder weg diese Bilder, welche ich zwar nicht vor Augen habe, aber dafür gehen niemals diese Geräusche weg, wie ich in mich zusammensacke und meine Schreie gehen mir auch nicht mehr aus den Kopf. Schlimm zu was man in der Lage sein kann.
Ich dachte mir den Kopf angestoßen zu haben, war aber doch nicht so, wie man im Krankenhaus feststellte, wo ich plötzlich aufwachte oder eher zu Bewusstsein kam.
Keine Ahnung, kein Gefühl, wie ich dahin gebracht wurde.

Im Krankenhaus wollten sie mich nicht gehen lassen, weil ich Suizidgedanken geäußert hatte, wobei das meine Grundeinstellung ist, was aber nicht heißt, dass ich permanent mir etwas antun will oder das ich das Leben als "scheiße" empfinde. Diesen Floh einmal ins Ohr gesetzt, bekommst du nie wieder raus. Die Vorstellungen, die Bilder.
Reden brachte im Krankenhaus nicht viel. Ich wollte unbedingt gehen, weil ich diesen Aufenthalt als Zeitverschwendung betrachtete, gleichzeitig fragte ich mich auch, wo mein Treffen war.
Nicht nur wegen meinen Selbstmorddrohungen durfte ich nicht gehen - an die kann ich mich nicht erinnern - , ich war allgemein nicht zurechnungsfähig mit 1,9 Promille.
Ich glaube mich daran zu erinnern, Handschellen angehabt zu haben, da ein Polizist meine Handgelenke von etwas befreite, doch dann fing ich an, mich zu wehren - gehen zu wollen -, daraufhin wurde ich fixiert. In diesem Moment dachte ich nur:"Krass! Jetzt werde ich zum ersten Mal fixiert, wie ein Mädchen, welches in die Geschlossene kam und ins Bett urinierte, von dem mir der Bruder einer ehemaligen Freundin erzählte, als ich 2014 in der Klinik für affektive Störungen war".
Das war schon krass, wie ich ans Bett gedrückt wurde und wie fest mir die Schnallen zugebunden wurden. Ich habe immer noch blaue / gelbe Flecken an den Oberarmen.
Es muss so erbärmlich ausgehen haben, wie ich da fixiert - gefesselt - im Bett liege, eine Netzstrumpfhose trage und einfach nur flenne. Hat noch ein Knebel gefehlt und zehntausend Schellen. Man, da bin ich schon wütend auf mich selbst.

Ich habe geschrien; diese Schreie und das Geflenne gehen nicht mehr aus meinem Kopf, aber sie erinnern mich an zwei andere vergangene Tage, wo ich zum einem nach einer Vorlesung um 10 Uhr Morgens Wodka konsumiert habe, um über jenen Herzschmerz hinweg zu kommen und zum anderen an jenem Tag, als es plötzlich hieß:"Du musst jetzt gehen!" und ich mich mega krass abgeschoben gefühlt habe. An diesen aufgezählten Tagen wollte ich mich aber bewusst selbstzerstören, im Gegensatz zu diesem Tag, über den ich hier berichte. Ich wollte das wirklich nicht ! Auch nicht in den letzten 3-4 Monaten, deshalb verstehe ich nicht, wie es so entarten konnte am Dienstag.

Im Krankenhaus beschimpfte ich die Schwestern, dass sie das nur wegen des Geldes machen, nach Scheme F arbeiten und sich nicht wirklich um die Patienten kümmern. Ich musste so dringend auf Toilette, doch sie ließen mich nicht gehen; ok ging ja auch schlecht, weil ich fixiert war. Ich habe mich so bemüht, die Schwestern zu überreden - und in die Bettpfanne konnte ich nicht -, deshalb wurde mir ein Katheter eingeführt. Wie sich meine Blase entleert hat, habe ich nicht notiert. Komisches Gefühl. Mir wurde auch irgendeine Infusion gegeben, damit ich ruhig gestellt werde (?), denn ich erinnere mich, etwas aus meinem Arm gezogen zu haben, da folglich eine Flüssigkeit mir ins Gesicht spritzte. Nachträglich wurde ich präpariert. Öfters löste ich meine Arme aus der Fixierung, worauf ich stolz war:"Yes! Dann nur noch die Beine und ich kann gehen. IHR KRIEGT MICH NIEMALS!".
Yume setzt Flucht ein.
FLUCHT UNMÖGLICH ! (yeah, Pokemon is everywhere).
Als mir klar wurde, dass es unmöglich ist, sich von der Fixierung zu befreien, wurde mir bewusst, was für eine Scheiße ich überhaupt gemacht habe und heulte selbstbemitleidend, redete mit mir selbst, wie erbärmlich ich bin. Und es tat mir leid, in was für eine Gefahr ich mein Treffen gebracht habe...Ich kann das nie wieder gut machen. Die Verstoßung war wohl so heftig, dass der Kontaktabbruch bestehen bleibt. Verständlich.
Einerseits möchte ich mein bedrohtes Selbstbild retten, andererseits tut es mir für die betroffene Person wirklich leid, dass ich dessen Tag so versaut habe.
Und es stört mich, dass ich "Perlen" ganz schnell verliere - eher kaputt mache. "Perle(n)" genannt, weil ich allgemein ein mangelndes ausgeprägtes Interesse gegenüber meinen Mitmenschen habe.

Gegen 23 Uhr landete ich in der Psychiatrie - in der Geschlossenen; dort hatte ich "noch" 1,4 Promille, aber ich war klarer im Kopf.
Naja, ich hatte nichts gegessen, außer einer Brezel vor der Klausur um 9 Uhr . Wenigstens habe ich nicht gekotzt.
Die Hinfahrt voll benommen war angenehm, doch leider wurde ich in der Psychiatrie wieder wach, weshalb ich nicht die Nacht über schlafen konnte. Ich war auch so leer.
In der Geschlossenen schien ich die Normalste zu sein zwischen den nackt herum laufenden, sich selbst beißenden, Hosenscheißer-Menschen, die mit irgendwelchen Dingen drohen, von ihren Schlössern erzählen, weil sie aus einer Adelsfamilie stammen und "Hail Hitler" rufen.

Nach meiner Visite konnte ich gegen 9 Uhr gehen.
Ich hinterließ auch einen positiven, stabilen Eindruck bei den Ärzten.
Mit meinen blauen Flecken und Kratzspuren (?)  an Armen, Beinen und Hüfte sah ich aus wie eine Kriegerin.

Es schmerzt ab und zu. Was geschehen ist kann ich nicht ändern, aber ich kann mich ändern. Es ist nicht einfach, denn auf einer bestimmten Art und Weise gefällt es mir....Das Leid wächst immer mehr und mehr. Wenn du Liebe schon nicht bekommst, dann stürz dich in den Abgrund; dass bekommst und fühlst du, das ist sicher und zugleich erhälst du Bestätigung für dein dreckiges Dasein.
Dabei hasse ich mich nicht und Reue ist kaum vorhanden, denn das bin ICH ja und ich stelle mir oft vor, wie ein klassisches Liebesdrama zu laufen hat mit tödlichem Ausgang, doch leider ist das nicht das einzige. Noch viel mehr (unnötige) Gedanken schwirren ab und an in meinem Kopf.
Ich muss mir bewusst werden, dass es meinem Umfeld nicht damit gut geht, wenn ich so weitermache. Leider fühle ich nicht, dass man mich mag - mich gern hat -, deshalb fühle ich mich auch nicht wichtig. Warum schreibt man mir irgendwelche Werte zu ? Mittlerweile ist es mir nicht wichtig, dass man mich mag. Es ist nunmal so wie es ist.
Trotzdem fühle ich mich gefestigt und aktuell denke ich nicht schlecht über mich und meine Umwelt.

 [Achtung, folgender Abschnitt könnte triggernd sein ]

So an sich bin ich zufrieden mit mir, aber manchmal habe ich so gar keinen Bezug zu mir. Irgendwie läuft alles ins Leere und geht kaputt.
Aber es ist der falsche Weg, Energie in das Leid zu investieren, steck es lieber in den Erfolg, in die Karriere, auch wenn das wirklich schwieriger ist, aber es lohnt sich eher...
Ich habe weder ein trauriges noch ein glückliches Leben. Ich nehme es eher realistisch auf.
Ich würde mir selbst nicht glauben, wenn ich sagen würde, dass ich glücklich sei. Und wenn ich diese Gefühlsregung habe dann ist die echt, aber lieber habe ich sie gar nicht, weil es ganz schnell wieder verfliegt, besonders in Verbindung mit Mitmenschen / Freundschaft / Liebe.
Und wenn sage ich lieber, dass ich glücklich wegen des Geldes bin oder anderen materiellen Dingen, denn das kann ich kontrollieren, das nimmt mir keiner weg, nur schade, dass dir die materiellen Dinge keine Gefühle geben, deshalb verreckt man jedesmal.
Aber ich mag nicht mehr über Gefühle reden. Die sieht man nicht. Das ist nichts handfestes. Es sind nur Konstrukte. Und diese Einstellung habe ich bereits seit 2-3 Monaten, womit es mir durchaus gut geht, deshalb nervt es mich, dass ich berauscht eskaliert bin und somit mit irgendwelchen Emotionen konfrontiert werde


Mir egal, ob das hier hingehört. Ich bestimme das. Das ist meine Art, das zu "verarbeiten" , - während des Schreibens wurde mir bewusst, was ich für einen Mist ich gemacht habe -
Ich möchte meine Ding machen, ok ?!
Also psh


Bye

PS: Hab irgendwie kein Gefühl mehr an manchen Stellen meines linkes Daumens.

es hat ein Gesicht


Dienstag, 25. Juli 2017

In Zahlen ausgedrückt

20 Tage zusammengefasst und was bevorsteht

1,5 Wochen Arbeit
16 Kinder
2 Mal Freibad
3 Geschenke
4 Eis
5 Ausflüge
6 Tage krank
7 Tage Uni
56 Euro verdient (Experiment)
2 Raves
420
2 Tage verpennt
3 Mal berauscht
40 Euro verpulvert
50,4 Kilo auf der Waage
1 Freundin gefunden
12 Wochen Semesterferien
5 Prüfungen
1 neuer Manga


Donnerstag, 6. Juli 2017

Blau, blaue Flecken. Rote und grüne Shirts

Menno! Jetzt muss ich erneut diesen Post schreiben, da er nicht gespeichert wurde. Nebenbei lasse ich "Der Lehrer" laufen - ,obwohl ich nur maximal 1h Fernsehr gucke am Tag -,um nicht in kompletter Stille zu versinken; währenddessen hocke ich auf'm Boden am Bett und nicht am Tisch.
An Heinerfest fiel ich auch oft zu Boden. Meine blauen Knie sind ein Indiz dafür. Mückenstiche und weitere blaue Flecken haben sich dazu gesellt. Ich werde dennoch morgen ins Freibad gehen (mit den Kindern).
Ich bin ein gutes Vorbild: Kinder, wenn ihr nicht aufpasst, dann habt ihr ganz schnell Aua.
Am besagten Alkohol dominierenden Abend wurde ich selbst zum Kind:
Ich bekam 'ne Fahrt bezahlt, Trinken wurde nie leer, Pommes gab's, viel gelacht, fiel auf die Fresse, Bekannte und Freunde machten sich Sorgen.
Die Sorgen klopften erst am nächsten Tag bei mir an:"Bin ich auf wen knutschend losgegangen ? Knuddelattacken ? Liebesrausch? Nase ?".
Diese Fragen lassen sich beantworten: Filmriss!
Keine Ahnung, wo der Rave war und wie überhaupt die Musik war.
Naja. Es hatte einen Lerneffekt: Vorerst keine Mono-Alkohol-Diät, aber einmal im Jahr ist es erlaubt, oder nach einer großen Ansammlung an angestauten Gefühlen.
Irgendwie konnte ich alle vorherigen Gefühlsduseleien bzw. DRAMEN, sowie Zerstörungszwänge und Sorgen auf einmal abschließen und über Bord werfen.
Wobei meine jetzige Tätigkeit als Betreuerin einiges zur positiven Verstärkung meines Selbstkonzepts beiträgt; deshalb ging ich auch mit meinen Kolleg*innen zum Heinerfest.
Ich hatte wirklich viel Spaß!
Dennoch sehe ich mein Selbstbild bedroht.
Schwankend, (liebes-)berauscht mag ich mich nicht.
Vor 4 Jahren war ich da aber schlimmer! Deshalb: (netflix) & chill

Am nächsten Tag bin ich pünktlich zur Arbeitsstelle gegangen. Habe mich sogar akkurat geschminkt, doch mein Loch im Kopf konnte ich nicht retuschieren.
Die Ausflüge mit den 6- bis 7-Jährigen Kindern verlaufen gut. Spaß macht es nicht, weil ich nur auf Aufmerksam / Achtsam geschaltet bin, sonst passiert was und das Geheule ist groß.

Als ich vorhin aus'm Bus ausgestiegen bin, ertönte eine nach mir rufende Stimme:"Entschuldigung?!"
Erwartungsvoll drehte ich mich, dass die typische Frage folgt, ob ich eine Kippe hätte,
doch die Person fragte mich, ob ich etwa DIE bin, die auf youtube yugioh-Videos macht.
Ich bejahte die Frage.
Das ist bereits das dritte Mal, dass ich bezüglich meiner Internetpräsenz angesprochen werde.
Jetzt fühle ich mich fame.
Ich hoffe, meine betreuten Kinder werden mich auch nicht so schnell vergessen *lach*.